ERZGEBIRGE PHILHARMONISCH
Ein musikalisches Ereignis, das es in dieser Form bislang nicht gegeben hat: Die Bläserphilharmonie Thum und die Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz vereinen ihre Kräfte zu einem außergewöhnlichen Konzertprojekt.
Unter der künstlerischen Leitung von Generalmusikdirektor Benjamin Reiners entsteht ein gewaltiger Klangkörper, der die Klangfarben eines professionellen Sinfonieorchesters und eines sinfonischen Blasorchesters auf einzigartige Weise miteinander verbindet.
Was dieses Projekt so besonders macht, ist nicht allein die beeindruckende Größe des gemeinsamen Orchesters, sondern vor allem das eigens für diese Besetzung entwickelte Programm. Zahlreiche Werke wurden speziell arrangiert oder neu eingerichtet, um die musikalischen Möglichkeiten beider Ensembles voll auszuschöpfen.
Der Konzertabend beginnt mit Giuseppe Verdis berühmter „Aida“ und ihrer spektakulären Banda-Musik. Ein weiterer Höhepunkt ist Hector Berlioz’ selten aufgeführte „Grande Symphonie funèbre et triomphale“, deren außergewöhnliche Besetzungsanforderungen erst durch das Zusammenspiel beider Orchester in dieser Form erfüllt werden können.
Ergänzt wird das Programm durch Dmitri Schostakowitschs „Festliche Ouvertüre“, Arturo Márquez’ mitreißenden „Danzón No. 2“ sowie Guido Rennerts „Serenade für den Bergmann“ – eigens für dieses besondere Projekt bearbeitet und arrangiert.
Ein Konzert dieser Art bietet die seltene Gelegenheit, Musik in einer Besetzung zu erleben, die man so nicht auf einer Konzertbühne hören kann. Diesen Abend sollte man sich wirklich nicht entgehen lassen!
